
Niedrigste Stufe

Der Totengräber ist eine Stufe, auf der zum Wissen die ersten echten Fertigkeiten hinzukommen. Der Körper wird fester und beweglicher, die Spiritualität wächst.
Der Umgang mit Geistern — der Träger spricht mit den Geistern in der Nähe, und diese sind imstande, ihm zu helfen;
Das Auge des Todes — wenn er auf die Augen drückt, entfärbt der Totengräber sie bis ins Graue, danach bis zur völligen Farblosigkeit, und bestimmt mit einem Blick die Schwachstellen selbst bei unbekannter Untoter und Bestien der Geisterwelt.
Beide Fertigkeiten setzen dieselbe Linie fort wie auf der neunten Stufe: Der Weg des Todes verleiht dem Träger keine Kraft, er verleiht ihm den Vorteil des Wissenden. Der Totengräber kann immer noch in einem direkten Kampf verlieren, aber er weiß, wohin er schlagen muss, und er hat jemanden, mit dem er jenseits sprechen kann.
Das Auge des Todes verdient ein eigenes Wort, denn es löst die Hauptnot eines jeden, der mit Untoten arbeitet. Die Toten sind vielfältig bis zur Sinnlosigkeit: Der eine hat eine Schwäche in den Knochen, der andere in der Verbindung mit dem Ort des Todes, der dritte in den Überresten, die viele Meilen entfernt versteckt sind. Ein gewöhnlicher Jäger muss das am eigenen Leibe herausfinden, und dem Totengräber genügt ein Blick.
Der Vergleich mit dem Weg der Dunkelheit liegt hier nahe und ist nützlich. Dort beschäftigt man sich auch mit Geistern, aber anders: Die Dunkelheit schläfert sie ein und unterwirft sie, der Tod aber versteht sie und verhandelt mit ihnen. Der Totengräber befiehlt dem Geist nicht, er bittet ihn, und jener hilft.
Die Zusammensetzung der Formel hält sich an das Friedhofswesen: der Augapfel des den Tod rufenden Raben, die Blutrose des Friedhofs, ihre Blätter und neun Tropfen eines ätherischen Öls mit Leichengeruch.
Augapfel des den Tod rufenden Raben
1 blutige Friedhofsrose
100 ml reiner Alkohol
3 Federn des todrufenden Raben
5 Blätter der Friedhofsblutrose
9 Tropfen ätherisches Öl mit Leichengift
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