Der Bischof der Schrecken ist eine Stufe, auf der der Pfad der Dunkelheit aufhört, sich zu verstecken, und offen zu erschrecken beginnt.
Seine Waffe ist das Schwert der Dunkelheit: eine knöcherne Klinge, bedeckt mit seltsamen Mustern, die aus der tiefsten Tiefe der Finsternis geschöpft sind, in der sich die Kraft der Ruhe und die Kraft des Schreckens vereinen. Ein Schwung eines solchen Schwertes hebt eine Flut der Dunkelheit empor — ein Symbol der Gefahr, die in der Finsternis lauert, und der lautlosen Vernichtung.
Die zweite Fähigkeit ist die Welt des Albtraums. Der Bischof erschafft eine Welt des Schlafs und zieht alle hinein, die sich im Radius befinden — und dieser Radius ist mit einer kleinen Stadt vergleichbar. Im Inneren bewegt er sich frei, während die anderen vom Schlaf gefesselt sind, und vermag zugleich eine fremde Seele vor Verderbnis und Verwesung zu bewahren.
Es erscheint auch der erste Anteil der Befugnis — die Aura des Schreckens, die niederste Erscheinungsform der Macht über den Schrecken. Wer den Bischof direkt ansieht oder unter seinen Einfluss gerät, beginnt unwillkürlich mit Körper und Geist zu zittern; das zu unterdrücken ist fast unmöglich, und es wirkt sich stark auf den Zustand des Menschen aus. Einem frisch eingesetzten Bischof gelingt es nicht, die eigene Aura zu zügeln — daher sollte er vor gewöhnlichen Menschen und Jenseitigen niedriger und mittlerer Stufen schlicht nicht erscheinen.
Als Jenseitiger der dritten Stufe vermag er bereits auf Gebete in einem bestimmten Radius um sich herum zu antworten.
Das Ritual des Aufstiegs ist hier schrecklicher als die meisten: Man muss dem Tod wirklich begegnen.