Der Jäger ist der Einstieg in den Weg des Roten Priesters und eine der körperlichsten unter den neunten Stufen.
Der Körper erlangt übermenschliche Eigenschaften: Kraft, Geschwindigkeit, Reaktionsschnelligkeit, Selbstbeherrschung und natürliche Heilung wachsen;
Gehör, Geruchssinn und Sehvermögen schärfen sich um ein Vielfaches, was den Jäger zu einem ausgezeichneten Fährtensucher macht;
die Spiritualität wächst nur ein wenig — in dieser Hinsicht gehört er zu den Schwächsten unter den neunten Sequenzen und unterliegt deutlich jenen, die auf Spiritualität setzen;
mit dem Trank kommt das Wissen: wie man in der Wildnis überlebt, wie man Beute aufspürt und wie man Fallen stellt.
Die Handlungsweise der Stufe ist kurz und wohl die am häufigsten zitierte auf diesem Weg:
jeder hat zwei Gesichter: Beute und Jäger;
selbst der schwächste Jäger bleibt ein Jäger — er ist in der Lage, auch stärkerer Beute zu schaden.
Darin liegt der ganze Charakter des Zweigs. Der Rote Priester verspricht keine Überlegenheit: Er verspricht, dass man mit entsprechender Vorbereitung und Wut denjenigen bezwingen kann, der stärker ist.