Marionettenspieler — die Mitte des Weges und zugleich seine erste Stufe, zu der man nicht ohne Aufstiegsritual aufsteigt. Hier hört der Weg des Narren endgültig auf, um persönliches Können zu gehen, und wird zu Macht über fremde Handlungen.
Der Kern der Stufe ist die Lenkung der Fäden des Geisteskörpers. Der Marionettenspieler erkennt diese Fäden und lenkt sie aus einer Entfernung von bis zu hundert Metern. Durch die Fäden eines Lebewesens wirkt er unmittelbar auf dessen Seelenkörper, die astrale Projektion, den Herzens- und Verstandeskörper sowie den Ätherkörper ein — und eben der Ätherkörper dient als Brücke, über die auch der physische Körper des Opfers unterworfen wird.
Die übrigen Kräfte steigen um die Hälfte und mehr: Selbst das Luftgeschoss trifft schon wie ein Schuss aus einem Dampfgewehr.
Die Wirkungsweise dieser Stufe ist im Kanon detaillierter beschrieben als bei den meisten, und sie ist ganz und gar Theater:
hinter den Kulissen bleiben und die Marionette arbeiten lassen, nicht sich selbst;
bedenken, dass jede Marionette ihre eigene Rolle und ihren eigenen Charakter hat;
„Stücke" als Regisseur inszenieren und die Resonanz des Zuschauers empfangen;
den Feind durch die Marionette führen und ihn zwingen, selbst die Rolle der Puppe zu spielen.
Das Aufstiegsritual passt dazu: Der Trank wird beim Gesang der Sirenen eingenommen.