Der Vampir ist eine Stufe, nach der der Träger aufhört, ein Mensch zu sein. Der Kanon sagt dies unmissverständlich: Körperliche Veränderungen machen ihn zu einer wahrhaft anderen Art, getrennt von der Menschheit, und er ernährt sich vorwiegend von Blut, das reich an Spiritualität ist.
Ihm eröffnet sich eine Reihe von Fähigkeiten und Zaubern der Bereiche Dunkelheit, Schatten und Mond, und die Zähmung der vorherigen Stufe verwandelt sich in die Beherrschung des Blutdieners. Dieses Verfahren gleicht der vampirischen Umarmung, unterscheidet sich aber vorteilhaft: Zusätzliche jenseitige Eigenschaften werden dafür nicht benötigt.
Genau ab der siebten Stufe erhält der Mondweg seine berühmte Besonderheit in der Rezeptur. Der Hauptteil der Formel kann fortan durch das „Erbe" Sanguins oder eines künstlichen Vampirs derselben Sequenz ersetzt werden — das heißt, der Weg wird durch Blut weitergegeben, buchstäblich von Vampir zu Vampir.
Der Kanon fügt dem eine wichtige Einschränkung hinzu: Andere Hauptmaterialien sind schwer zu beschaffen, weil Sanguins und die Kräfte künstlicher Vampire sie fast erschöpft haben. Einfach gesagt, ohne einen Vampir zum Vampir zu werden, ist nun fast unmöglich — und das macht den gesamten Zweig auf sich selbst bezogen.
Der bekannteste Träger der Stufe im Fandom ist Emlyn White, ein Vampir aus dem Tarot-Club.