
Niedrigste Stufe

Мародёр — der Einstieg in den Weg des Fehlers, und er beginnt mit einem Handwerk, das weit bodenständiger ist, als man es von einem Weg erwarten würde, der mit der Herrschaft über die Zeit endet: mit dem Diebstahl.
Der Körper baut nur mäßig auf, doch die Hände verändern sich merklich — Stabilität und Flexibilität von Handgelenken und Fingern machen sie für ihre Schnelligkeit bekannt. Dazu kommt die Fertigkeit im Umgang mit kurzen Waffen: Dolch, Kurzschwert.
Es gibt zwei Fähigkeiten, und beide sind funktional:
Überragende Beobachtung — der Marodeur spürt wertvolle Dinge in zehn Metern Umkreis direkt, ohne den genauen Ort zu bestimmen: Er weiß, dass in einer Kiste oder einem Schrank etwas Wertvolles liegt, sieht aber nicht, was genau;
Diebstahl — Dinge aus fremden Taschen gehen unbemerkt vom Besitzer an ihn über.
Auf den ersten Blick ist daran nichts Mystisches — ein gewöhnlicher Dieb, nur ein sehr guter. Doch genau der Diebstahl wird zu jenem Samenkorn, aus dem der ganze Weg erwächst: Weiterhin gestohlen werden nicht Brieftaschen, sondern jenseitige Kräfte, Gedanken, fremde Persönlichkeiten, Zeit und schließlich ein Platz in einer fremden Vergöttlichungszeremonie.
Bezeichnend ist auch das, was dem Marodeur nicht zuteil wurde. Weder Zauber noch Schutz noch geistiges Sehen: Gegen das Jenseitige der Kampfstufe bleibt er ein gewöhnlicher Mensch mit schnellen Händen. Alles, was er auf der neunten Stufe hat, ist die Fähigkeit, dort zu erscheinen, wo man ihn nicht erwartet, und mit Fremdem zu verschwinden, solange niemand es verstanden hat.
Ein solcher Anfang prägt den Charakter des gesamten Weges. Der Fehler schlägt nirgends frontal zu: Er findet eine Ritze und nutzt sie. Der Mar- findet die Ritze in einer fremden Tasche, der Gipfel des Weges — in einer fremden Vergöttlichung, doch die Methode ist dieselbe.
1 schwarze Mücke mit Blutpunkten
1 Kern des Kerzenfressers
100 ml fremdes Blut
9 Nagelsplitter verschiedener Menschen
1 Saphir
10 g Verbenapulver
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