Amon – ein uralter König der Engel des Pfades des Irrtums, ein Dieb, der nichts Eigenes besitzt und deshalb alles hat. Ein Monokel, ein höfliches Lächeln und die Angewohnheit, dort aufzutauchen, wo man ihn am wenigsten erwartet – und noch früher, als man es bemerkte.
Amon stiehlt alles: Dinge, Fähigkeiten, Erinnerungen, Glück, die Zeit selbst. Seine Handschrift sind „Geschenke", die das Opfer bereits im eigenen Schicksal entdeckt, und Doppelgänger, von denen nicht einmal das Original weiß.
Für Klein Moretti ist Amon der persönlichste aller Gegner: Der Dieb hatte ein Auge auf den grauen Nebel und seinen Herrn geworfen, schon damals, als „Mr. Clown" nur ein Bluff eines verängstigten Eindringlings war. Ihre Partie dauert die gesamte Novelle an – und die Einsätze steigen bis ins Göttliche.